Bericht Jung-Schiedsrichter-Fahrt 2015

Ende März fand seit langer Zeit wieder eine Jung-Schiedsrichter-Fahrt statt. Teilnehmerin Kristin Hahn wirft einen Rückblick auf die tolle und ereignisreiche Fahrt. Viel Spaß beim Lesen.

Die Jung-Schiedsrichter-Fahrt fand am dem Wochenende des 27. März bis zum 30. März 2015 statt. Insgesamt zählten wir zwölf Teilnehmer, neben dem Betreuerteam, welches aus dem Jung SR-Referenten Marco Lechtenberg, Jan Oberdörster, Marcel Schneider und Tobias Berthold bestand.

Abfahrt war bereits Freitagnachmittag vom Platz der Republik in Mönchengladbach. Unsere Betreuer waren auch gleichzeitig die Fahrer, und dank großer Vorfreude und guter Musik, war die Stimmung im Auto ebenfalls gut. Nach fast einer Stunde kamen wir im Landalpark/De Schatberg in den Niederlanden an. Das Wetter war leider, wie auch während des restlichen Wochenendes, nicht sonderlich gut. Nach der Ankunft in den Bungalows, teilten wir uns selbstständig auf, sodass fünf bis sechs Jungschiedsrichter zusammen wohnen konnten. Innerhalb von einer Stunde packten wir unsere Sachen aus, bezogen das Haus, um uns dann im Bungalow der Betreuer zu treffen. Dort folgte nach einer kurzen Begrüßungsansprache der Betreuer, der erste von drei Regeltests. Während Jan und Marco diese Korrektur lasen und Tobias und Marcel einkauften, begann für uns der theoretische Teil der SR-Arbeit. In zwei Teams aufgeteilt, erarbeiteten wir alles rund um das Thema der „Rudelbildung“ während eines Spieles. Aufgrund von bereits gesammelten Erfahrungen tauschten wir uns darüber aus und sammelten die wichtigsten Aspekte. Weitere Tipps und Erfahrungsberichte lieferten uns Jan und Marco.

Währenddessen kehrten auch Tobias und Marcel wieder zurück, sodass wir gemeinsam kochen und essen konnten. Außerdem erschien mit Markus Wollenweber, Hans-Jürgen Weyers und Sven Heinrichs auch noch Besuch aus der Heimat. Zusammen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen, um am nächsten Morgen wieder fit für das Sportprogramm zu sein. Nach dem Pflichtbesuch um 8:00 Uhr am Haus der Betreuer um sich eine Banane zu holen, begann der sportliche Part der Fahrt. Während Marco und Marcel unser läuferisches und sportliches Können abriefen, bereiteten die anderen beiden Betreuer bereits das Frühstück vor. Nach der ersten Laufeinheit des Tages und einer heißen Dusche, trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Frühstück.

Am Vormittag folgte der zweite Regeltest. Die darauffolgende SR-Arbeit setzte sich mit dem Thema  „Von der Ansetzungs-Email bis zum Weg nach Hause“ auseinander. Wir sollten diesmal den typischen Weg von der Ansetzung bis zum Heimweg nach dem Spiel erarbeiten.

Nach einem leichten Mittagessen, begann eins der Highlights der diesjährigen Fahrt, die „Sport und Spaß Olympiade“, unter der Leitung von Tobias und Marcel. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm im Regen, startete der Parcours. Aufgeteilt in zwei Teams bestand unsere Aufgabe darin, neben den körperlichen Aufgaben, wie Laufen oder Kraftübungen, auch Fragen zu beantworten. Obwohl dieser Part recht anstrengend war, hatten wir eine Menge Spaß. Auch die darauffolgende Geschicklichkeitsübung mit dem Fußball erwies sich als Herausforderung für einige von uns. Aufgrund des schlechten Wetters, wurde der nächte Teil der Olympiade im Foyer des Schwimmbades ausgetragen. Der letzte Part fand dann wie geplant im Schwimmbad teil. Neben sportlichen Einlagen, hatten wir auch Zeit zur freien Gestaltung.

Abends grillten unsere Betreuer noch, ehe wir Besuch von vom KSO Rolf Göttel aus Deutschland bekamen. Gemeinsam schauten wir uns das Länderspiel zwischen den Niederlanden und der Türkei an, da unser FIFA-SRA Mark Borsch an der Linie stand. So ließen wir den Tag mit Fußball und Spielen ausklingen.

Am Sonntag folgte nach der Laufeinheit und dem letzten Regeltest, die erneute SR-Arbeit zum Thema „Beobachtungen“. Da uns die Möglichkeit gegeben wurde, das Landesliga-Spiel von Marcel am Nachmittag zu beobachten, bereiteten wir uns so gezielt auf unsere Aufgabe vor. Da die meisten von uns noch keine Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnten, war dieses Thema besonders spannend. Die Vorbereitung half uns enorm bei der Begegnung des VfL Repelen gegen den VSF Amern unter der Leitung von Marcel und seinen Assistenten Tobias Berthold und Marco Glöckner. Ähnlich wie ein Beobachter analysierten wir die Leistung Marcels. Zurück in den Niederlanden tauschten wir unsere Eindrücke und Beobachtungen aus. Ehe uns einige der Gruppe verlassen mussten, besprachen wir die Ergebnisse vom Mittag. Gemeinsam aßen wir ein letztes Mal abends und zogen ein Fazit der vergangenen Tage in den Niederlanden, die uns allen gefallen haben.

Leider mussten wir am Montag schon abreisen und direkt nach dem Frühstück die Zimmer und Bungalows räumen. Um 12 Uhr kamen wir dann, zwar müde, aber um einige Erfahrungen reicher, wieder im Mönchengladbach an.

Insgesamt war diese Jung-Schiedsrichter-Fahrt aus eigener Sicht ein voller Erfolg. Wir hatten zwar viel Spaß und die Gruppe war immer gut gelaunt, jedoch wurden uns auch unsere theoretischen und körperlichen Leistungen dargelegt. Schließlich war die Arbeit unserer Betreuer enorm. Die Fahrt war sehr gut geplant und organisiert. Wir konnten allzeit das Gleichgewicht aus Spaß und Ernst erkennen. Außerdem haben die vier geschafft, dass wir eine Einheit bildeten. Durch die gemeinsamen Gruppenarbeiten und den sportlichen Übungen wurde so der Zusammenhalt gefördert. Also eine wirklich tolle Fahrt unter der Leitung von organisierten Betreuern, die es hoffentlich noch einmal geben wird. Wir können uns nur bei allen bedanken, die uns diese Tage möglich gemacht haben.

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